Basierend auf der Druckkopftechnologie von HP ermöglichen diese Anlagen die schnelle und preisgünstige Herstellung von 3D-Modellen. Durch die farbliche Hervorhebung einzelner Details oder die mehrfarbige Darstellung komplexer Baugruppen steigt der Informationsgehalt eines Modells und die Kommunikation wird nochmals entscheidend verbessert. Für gießspezifische Anforderungen können Formen aus einem Sand/Gips-Material generiert werden. Aufgrund des hervorragenden Preis/Leistungsverhältnisses und der niedrigen Folgekosten eignen sich diese Drucker vor allem für die Herstellung von Anschauungsmodellen, in der Architektur sowie den Einsatz in der Lehre und Ausbildung.
Neben Pulverwerkstoffen auf Stärke-Zellulose Basis und Mineralstoffen (Gips) gibt es noch einen speziellen Keramik-Verbundstoff. Mit diesem, bis derzeit 1.100°C temperaturbeständigen Material, lassen sich Formeinsätze für den Metallguss in Aluminium fertigen. Infiltrieren ist nicht nötig! Nach kurzer Trockenzeit werden die Einsätze in konventionellen Formsand eingebettet, wie ihn jede Gießerei verwendet. Angusssystem und Steiger werden gemäß Geometrie und Gussparametern gesetzt und die Form ist bereit zum Gießen. Ist das flüssige Aluminium oder NE-Metall schließlich erstarrt, wird die Form zerstört und der Gussrohling tritt ans Tageslicht. Er lässt sich wie üblich nachbearbeiten. Von der Datenvorbereitung bis zum fertigen Metall-Prototypen vergehen weniger als 48 Stunden.