Das Unternehmen entwickelte Technologien, wie z.B. „Toner-Jet” und „Hot-Plot”. Aus „Hot-Plot” wurde nach Einführung in 1989 das spätere LOM (Laminated Object Manufacturing) entwickelt. Die LOM-Maschine stellte aus 3D-CAD Daten sehr grosse Modelle her, die aus dünnen Schichten wie anfangs Styroschaum oder später Papier bestehen. Im Jahr 1993 beantragte Ralf Larson ein Patent für eine Methode, die verschmolzenes Metallpulver in dünnen Schichten zu metallischen Modellen, wie aber auch Spritzgusswerkzeuge herstellte. Die Forschung und Entwicklung wurde in Zusammenarbeit mit der „Chalmers University of Technology” in Göteborg (Schweden) durchgeführt. Das Patent wurde 1997 erteilt und die Firma Arcam AB „CAD to Metal®” wurde gegründet. 1996 entwickelte Ralf Larson eine RP-Technologie, die anstelle von Laserstrahlen auf Infrarot-Heizlampen basiert. Im Jahre 2000 wurde das Unternehmen Speedpart gegründet, um diese Technologie weiter zu entwickeln. Die Rechte an der Technologie wurden dann in 2007 auf das Unternehmen Sintermask übertragen. Seit Herbst 2007 arbeitet Sintermask an der weiteren Entwicklung und der Vermarktung dieser Technologie.

Dieses System verarbeitet die 3D-CAD-Datei des Modells, indem Sie die Modelle Schicht für Schicht in einer Stärke von 0,1mm und mit einer Geschwindigkeit von 20-35 Sekunden pro Schicht aufbaut.
Im Gegensatz zu den meisten Rapid Prototyping und FreeFormFabrication-
Technologien ist die Geschwindigkeit unabhängig von der Anzahl der Modelle, wodurch eine ideale Lösung für die Massenproduktion von Modellen geschaffen wurde. Somit eignet sich dieses System insbesondere für die Herstellung von Kleinserien, als das „Rapid Manufacturing“ bezeichnet. Das Material basiert auf einem Polyamid und ist temperaturfest bis etwa 160°C.